Lernferien am AVD
13. Juli 2010 - FS
Die Zeugnisse bringen es an den Tag
Trotz großer Bemühungen , das Wissen, das in diesem Schuljahr erarbeitet wurde, zu verstehen und dauerhaft in sich aufzunehmen, traten bei dem einen oder der anderen Schüler/in einige Lücken auf. Dies ist eine schlechte Basis, um im nächsten Schuljahr neu zu starten. Damit daraus keine Abgründe werden, hat das AvD zusammen mit seinem Kooperationspartner für die Betreuung Caritas die Idee entwickelt, interessierten Schülern die Möglichkeit zu bieten, ihre entstandenen Lücken in den Ferien aufzuarbeiten.
Schüler mit schlechten Noten werden von leistungsstarken Schülern im Rahmen eines Lerntreffs betreut und wiederholen den Unterrichtsstoff, mit dem sie noch Probleme haben.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schüler der Jgst. 5 und 6 für die Fächer Mathe, Deutsch, Englisch, Französisch und Latein.
Dieses Angebot passt von seiner Zielsetzung in das Profil der Schule. Das AvD setzt neben der selbstverständlichen Vermittlung des notwendigen Lehrstoffs gezielt auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen. Dazu gehört, dass man sich umeinander „kümmert“. Dies spiegelt sich in vielfältigen Aktivitäten an der Schule, zu denen nun auch die Lernferien gehören.
Als andere Beispiele wären hier zu nennen:
o Schüler helfen Schülern
o Patenmodell
o Schulsanitätsdienst
o Weihnachtspaketaktion
o Friedensdorfkonzerte.
Während der Lernferien werden 20 Schüler in Gruppen von 1-3 Kindern von 9 Tutoren aus der Jgst. 10 betreut. Sehr individuell kann so auf die Defizite eingegangen werden. Die Treffen finden in den ersten drei Wochen montags bis donnerstags von 10-12 Uhr statt.
Unser Ziel ist es, frühzeitig Defizite zu beheben, den Kindern die Freude am Lernen zu erhalten, indem sie im nächsten Schuljahr aufgrund des gewachsenen Verständnisses mehr Erfolg in dem Problemfach haben werden und somit auch feststellen, dass es sich lohnt zu lernen.
Sollte dieses Projekt erfolgreich sein, so werden wir versuchen, es als festen Bestandteil in unser Förderkonzept einzubinden und in den Oster- und Herbstferien zu wiederholen.
Da während dieser Zeiten die Schule nicht zugänglich ist, stellt uns das Nachbarschaftszentrum Bruder-Jordan Haus Räume zur Verfügung. Gerade dieses Umfeld kann für die Kinder inspirierend sein und ihnen Denkanstöße im Umgang mit alten Menschen geben. Viele Familien leben aus verschiedenen Gründen getrennt von Großeltern, so dass den Kindern dieser Kontakt fehlt....
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Aber dies ist ein ganz anderes Thema. Obwohl, wer weiß, vielleicht ergeben sich aus diesem Projekt perspektivisch ganz andere Kontakte ? Vielleicht eine „Lese-Oma“,
ein „Rechen-Opa“, ein „Rolli-Enkel“, der als Begleitung mit in die Stadt geht? ...
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Warten wir es ab!
(Sabine Timmerhaus)
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